“Meine Welt” versus “deine Welt”
Heute schreiben wir zur Abwechslung über eine besonders findige Kreation aus unserem Wortschatz. Wer kennt das nicht, elendig lange Gespräche über sinnloses Zeugs. Da müssen ab und an auch mal ein paar Sätze bzw. deren Fragmente erhalten, damit Schicht im Schacht und das Gespräch beendet ist. Wir haben da einen ganz besonders lieb gewordenen Satzbeginn.
“In meiner Welt … ” beschreibt wunderbar, dass man die Position des anderen nicht teilt, auch wenn dieser im Recht ist. Das juckt aber niemanden. Denn es ist ja nicht seine Welt, in der er argumentiert. Denn wenn jemand das Wort ergreift, um zu widersprechen oder “sonstdawas” zu veranstalten, genügt ein kurzer Wink mit dem Vorschlaghammer – “in meiner Welt ist das so”.
“In meiner Welt ist Frauenfußball kein Sport” könnten Kritiker der Kickerinnen aus gegebenem Anlass ein Gespräch abwürgen, bevor es zu mittelschweren Kollateralschäden kommt – Frauenfußballhasser sind dann gleich Frauenhasser und so weiter. Denn ist erst einmal das weite (Schlacht-)Feld der Argumentation eröffnet, steht man mit steilen Thesen oft allein auf weiter Flur. Ist ja auch viel angenehmer, sich auf die Seite der Mehrheit zu stellen, zumindest in diesem Fall.
Das soll jetzt nicht heißen, dass wir Frauenfußball nichts abgewinnen können. Das war nur eines von vielen Beispielen. Endlos-Diskussionen allerdings können wir wirklich nichts abgewinnen.
“In meiner Welt … ” beschreibt wunderbar, dass man die Position des anderen nicht teilt, auch wenn dieser im Recht ist. Das juckt aber niemanden. Denn es ist ja nicht seine Welt, in der er argumentiert. Denn wenn jemand das Wort ergreift, um zu widersprechen oder “sonstdawas” zu veranstalten, genügt ein kurzer Wink mit dem Vorschlaghammer – “in meiner Welt ist das so”.
“In meiner Welt ist Frauenfußball kein Sport” könnten Kritiker der Kickerinnen aus gegebenem Anlass ein Gespräch abwürgen, bevor es zu mittelschweren Kollateralschäden kommt – Frauenfußballhasser sind dann gleich Frauenhasser und so weiter. Denn ist erst einmal das weite (Schlacht-)Feld der Argumentation eröffnet, steht man mit steilen Thesen oft allein auf weiter Flur. Ist ja auch viel angenehmer, sich auf die Seite der Mehrheit zu stellen, zumindest in diesem Fall.
Das soll jetzt nicht heißen, dass wir Frauenfußball nichts abgewinnen können. Das war nur eines von vielen Beispielen. Endlos-Diskussionen allerdings können wir wirklich nichts abgewinnen.


Genau so ist es auch in meiner Welt ! Basta :-)
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