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Tipp 2: Irgendwas mit Medien oder doch Gesundheit studieren?

Moritz BallerstädtMoritz Ballerstädt → 09. September 2011 → WasWirdWichtig! →
Kreativ sein in Medienstudiengängen © Screenshot Ballerstädt
Kreativ sein in Medienstudiengängen © Screenshot Ballerstädt
Wie angekündigt, gibt es heute die zweite Runde unserer verheißungsvollen Studiengänge. Gern angewählt, von vielen jedoch nur mitleidsvoll beäugt. Die Medienstudiengänge. Viele Interessenten, später jedoch viele Überstunden gegen schlechte Bezahlung. Zugegeben, der Medienbranche ging es auch schon besser. Viele Verlage und Häuser fangen jedoch so langsam an, den großen Intimfeind Internet zu verstehen und reiten auf der Welle von Google und Co.

Fürsorge ist in Pflege und Gesungheits-Studiengängen gefragt © Screenshot Ballerstädt
Fürsorge ist in Pflege und Gesungheits-Studiengängen gefragt © Screenshot Ballerstädt
Das Schöne an diesem Metier: Ständig und überall will Otto Normalbürger unterhalten werden. Ob er zu einer Zeitung oder Magazinen greift, den Fernseher anmacht oder sich durch das Internet klickt. Zu einem Gutteil werden diese Inhalte durch Medienunternehmen gestellt. Und ideenreich sind diese Leute ohnehin. Dafür werden sie ja auch bezahlt, um kreativ zu sein. Wer also Bammel davor hat, im großen Haifischbecken mitzuschwimmen, dem sei an dieser Stelle gesagt, dass ein Medienstudium im späteren Beruf fiel Passion und Opferungsbereitschaft abverlangt – dann wird man auch dort schnell zu einem der Alphatiere. Man trifft tolle Menschen, beackert jeden Tag andere Themen der realen Welt und darf zudem in einem der kreativsten Berufsfelder überhaupt wirken.

Krisenfest, aber nur für Passionierte: Studiengänge in Gesundheit und Pflege sind im Kommen. Denn eines ist gewiss. Menschen werden alt und des Öfteren leider auch krank. So traurig es klingt, gegen Volkskrankheiten wie Fettleibigkeit oder Krebs sind lange noch keine Allheilmittel gefunden. Kurzum, hier wird immer viel zu tun sein. Dafür braucht es gut ausgebildetes Personal. Aber Vorsicht. Was an der Uni so einfach und schnell in einer Powerpoint dargestellt ist, lässt sich nur bedingt auf den späteren Beruf übertragen. Auch hier gilt es, Sozialkompetenz zu beweisen. Der Schlüssel zur Zufriedenheit im Job ist das Verstehen der Bedürfnisse von Menschen. Wer diese lediglich als Nummern begreift, ist fehl am Platze. Studieninteressierte, die aber diese soziale Ader haben, können sich auf eine krisenfeste Anstellung freuen.

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